Programm

Freitag, 13. Juni 2014 und Samstag, 14. Juni 2014

Freitag, 13. Juni 2014, 12-17h
12.00 Kennenlernen bei Kaffe, Tee & Brunch
13.00 Begrüßung und Eröffnung
ab 14.00 WorldCafe & Open Space, inkl. fließender Pause

Samstag, 14. Juni 2014, 10-17h
10.00 Ankommen & Vernetzungsbrunch
ab 11.00 Open Space, inkl. fließender Pause

Das Wort „Workshop“ nehmen wir ernst: Im Sinne einer Werkstätte geht es an den zwei Tagen um einen intensiven Austausch zu TransGender Studies in Österreich.

Mit den Statements der Anmeldung wird ein Queeropedia-Board (ein Story Board) gestaltet, das im Laufe des Workshops erweitert, verändert, um/gestaltet werden kann.

Der Workshop wird in Anlehnung an Open-Space-Konzepte von allen gestaltet. Es sind keine vorgefertigten Vorträge und Inputs geplant. Wir bieten den Rahmen, die Moderation und den Ausgangspunkt. Alles Weitere entwickelt sich im Laufe des zweitägigen Workshops gemeinsam.

Themenblöcke können sein:
.) Status Quo TransGender Studies: Was sind TransGender Studies? Möglichkeiten und Grenzen von TransGender Studies
.) TransGender Studies – Single Issued Politix?: Ein- und Ausschlüsse von TransGender Studies
.) Disziplin/ierung bzw. Institution/alisierung von TransGender Studies – Pro & Contra
.) Theorie und Praxis: Transgender Studies und/oder Aktivismus?

Fragestellungen können sein:
.) Wie sind die TransGender Studies in Österreich entstanden? Wo stehen sie gerade? Warum gibt es TransGender Studies nicht oder nur sehr unterrepräsentiert an österreichischen Universitäten?
.) Ist eine Etablierung an Universitäten sinnvoll? Was sind die Risiken und Chancen einer solchen wissenschaftlichen Disziplinierung von Forschungsrichtungen, die aus sozialen Bewegungen heraus entstehen?
.) Welche Themen sind für den Trans*Aktivismus in Österreich wichtig? Wie profitieren die beiden gesellschaftlichen Bereiche Wissenschaft & Zivilgesellschaft/ soziale Bewegung voneinander? Wo liegen Differenzen und Barrieren?
.) Welche Ein- und Ausschlüsse produzieren die TransGender Studies bzw. Aktivismen? Mit welchen sind sie selber konfrontiert?
.) Welche Verbindungen gibt es zu Kritischer Migrationsforschung, Postkolonialen Theorien und Asylpolitik? Welche zu Crip Studies, Antipsychiatrischer Theorie und etwa der Stop-Trans*pathologisierung-Bewegung? Welche Beziehung besteht zu Gender & Queer Studies sowie feministischer Forschung und Bewegungen?

Wichtig ist eine aktive Teilnahme:
.) das Interesse an inhaltlichem, methodischem, theoretischem, praktischem und aktivistischem Austausch
.) die Bereitschaft, sich auf Neues und Altbekanntes einzulassen
.) die Lust auf Vernetzung mit anderen Forscher_innen, Studierenden, Lehrenden, NGOs und Aktivist_innen, die bereits im Bereich TransGender Studies arbeiten
.) die Bereitschaft, an beiden Tagen mitzuwirken

Der Workshop wird von den Veranstalter_innen dokumentiert und die Dokumentation auf Wunsch an die Workshopteilnehmer_innen versandt.

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